Stadtzunft Zürich

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bulletÜber die Stadtzunft   weiter
bulletDie Vorsteherschaft    weiter
bullet Zunftmeister unter sich   weiter
bulletDas Wappen der Stadtzunft     weiter

Über die Stadtzunft

Das heutige aktive Zunftwesen in Zürich umfasst die Gesellschaft zur Constaffel und 25 Zünfte. Das «Zentralkomitee der Zürcher Zünfte» (ZZZ) nimmt eine koordinierende Funktion wahr.

Die historischen Zünfte wurden im Jahre 1336 ins Leben gerufen. Die Stadtzunft wurde 1867 als erste der «neuen» Zünfte gegründet. Zwischen 1887 und 1975 erfolgte die Gründung der sogenannten «Quartierzünfte». Die «Gesellschaft zu Fraumünster » (Frauenzunft) bewirbt sich, bisher ohne Erfolg, um die Aufnahme in das ZZZ.

Die Mitgliedschaft in der Stadtzunft umfasst maximal 100 Zünfter (Zunftscheine), Zunftveteranen (nach 25 Jahren Mitgliedschaft als Zünfter) sowie Stubengesellen (Jungzünfter) und Schankburschen.

Die Zunfttätigkeit wird vom Zunftmeister (Balz Rust) mit der Vorsteherschaft geleitet. Das Sechseläuten ist der jährliche Hauptanlass der Stadtzunft. Daneben finden zahlreiche andere Aktivitäten statt.

Ein wichtiger Teil der Stadtzunft ist die stolze Reitergruppe mit ihrem Reiterchef Hans Hess. Das Zunftspiel (Schützenspiel der UOG Zürich) ist im Rahmenprogramm des Sechseläutens von grosser Wichtigkeit.

Das «Zunftlokal» der Stadtzunft befindet sich im Marriott Hotel Zürich am Neumühlequai 42 in Zürich.

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Die Vorsteherschaft

Zunftmeister Balz Rust
Statthalter Peter Furrer
Delegierter ZZZ Hans Kohler
1. Zunftschreiber Jürg Isler
2. Zunftschreiber Jürg Schlatter
Zunftpfleger Michael Hässig
Stubenmeister Peter Husy
Zeugwart Kaspar Hammer
Reiterchef Hans Hess
Beisitzer Ulrich Meier

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Zunftmeister unter sich

Von links: Alt-Zunftmeister Marcel Fantoni, Zunftmeister Balz Rust,
Alt-Zunftmeister Hansjörg Bolliger , Alt-Zunftmeister Fredy Geering,
Alt-Zunftmeister Ernst Schmid

Bild: Christian Reinhardt am Sechseläuten 2005

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Das Wappen der Stadtzunft

Das Wappen mit dem Schwan entstammt dem Namen und dem Hauszeichen des ersten Versammlungslokals im ehemaligen Gasthof «Zum Schwanen» an der Schwanengasse. Das einstige Hauszeichen ist heute im Besitz der Zunft und wird seit 1960 am Umzug mitgeführt.

Am 20. Juni 1874 legte die Zunft nach Vorschlägen des Kunsthistorikers Prof. Rudolf Rahn ihr Wappen so fest, dass der silberne Schwan in die Mitte des Zürcher Schildes gestellt und von einem schwarzen Turnierkragen überhöht war. Mit dem dritten Panner 1927 kam der silberne Schwan samt dem Turnierkragen auf blauen Grund. So ist er - ohne Turnierkragen - auch im Zunftwappenbuch von Eugen Schneiter und Emil Huber dargestellt. Für das vierte Panner von 1951 wurde auf den Rat von dessen Schöpfer, des Heraldikers Adrian Boller, diese Form übernommen und endgültig auf den Turnierkragen verzichtet. Seither wird auch das Wappen so geführt.

Die Zunft ist 1867 von 43 Stadtbürgern und Niedergelassenen gegründet worden, denen diese Form einer Vereinigung zur Pflege staatsbürgerlicher Ideale und stadtbürgerlicher Traditionen angemessen erschien. Die Form der «Zunft» war nach dem Ende der letzten politischen Funktion der städtischen Zünfte 1866 ja gewissermassen frei geworden, doch noch tief im Bewusstsein des Volkes verankert.

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Blasonierung

In Blau ein schreitender silberner Schwan mit gespreizten Flügeln, goldener Bewehrung
und roter Zunge.

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